DUOTEC: Starke Spektroskopie auf 2×3 mm Chip-Size

Spektrometer, das klingt nach schweren Laborgeräten, die groß und teuer sind. Duotec allerdings bietet in günstiges Chip-Spektrometer an. „Dieses ist im Kern gerade mal circa 2 x 3 mm groß und man kann unglaubliche Dinge damit analysieren“, freut sich Johannes Schaefer, Head of Business Development bei Duotec. Vor den technischen Details stehen aber die vielfältigen Applikationen:

Waschmaschine, Kuhstall, Labor, …
Was wäre zum Beispiel, führt Schaefer an, wenn Benutzer in ihrer Waschmaschine nicht einfach nur Waschmittel zugeben
können und dann sicherheitshalber ein bisschen mehr dosieren, damit die Wäsche auch sauber wird. Was wäre, wenn die Menge entsprechend dosiert würde anhand der Verschmutzung der Wäsche? Heute wird das über Trübungssensoren realisiert. Man schaut, wie schmutzig ist die Lauge und gibt dann mehr oder weniger Waschmittel hinzu oder wählt eine höhere oder niedrigere Temperatur. Man ist also in der Lage, das Waschergebnis noch besser zu gestalten, noch weniger Waschmittel zu nehmen, aber dafür das richtige. Dafür ist es notwendig, genau zu analysieren, welche Zusammensetzung besteht. Schaefer: „Und das kann man mit solch einem Spektrometer tun.“

Eine andere Anwendung findet sich etwa in der Agrartechnik, und zwar im Bereich von Melkständen. Der Landwirt kann die
Milch exakt analysieren, ist sie optisch verunreinigt? Befindet sich zum Beispiel ein Tröpfchen Blut in der Milch, was auf Krankheiten hindeutet, lässt sich der Melkprozess sofort abbrechen, ohne die ganze Milchernte zu kontaminieren. In Agrarwirtschaft oder Handel können die Verantwortlichen überprüfen, wie weit Lebensmittel gereift sind. „Reifeprozesse von Lebensmitteln werden heutzutage bewusst gesteuert durch verschiedene Themen, durch Begasung, durch Temperaturwechsel. Man kann dort mit Hilfe unseres Spektrometers automatisiert und und in der Tiefe durch die Analyse der Oberflächenstruktur und auch der Farbgebung sehen, wie weit ist die Reifung fortgeschritten“, konkretisiert Schaefer die Vorteile.

Was wäre, fragt sich Schaefer, wenn sich im Bereich Kosmetik oder auch der Hautanalyse verlässliche Daten ermitteln ließen, wie der Zustand der Haut ist, was man entsprechend unternehmen kann und muss oder auch welche Inhaltsstoffe die verwendeten Präparate beinhalten. „Sind sie frei von Schadstoffen, was ist überhaupt enthalten? Auch solche Gesichtspunkte könnten die Anwender analysieren.“ Im Bereich der Blutanalyse, Point of Care, wäre die Analyse der verschiedene Inhaltsstoffe des Blutes dank des Spektrometers von Duotec mit einem kleinen Tröpfchen statt mit Ampullen möglich, die man umständlich ziehen und ins Labor schicken muss. Dieser Umstand verkürzt die Analysezeiten, in Zukunft ließe sich die Analyse vielleicht sogar in die Hände des Patienten selbst legen.

Für all diese Beispiele benötigt der Anwender keine großen klobigen Laborgeräte, es reicht das Spektrometer von
Duotec aus, das auf einem Chip mit der Größe von circa 2 x 3 mm basiert. „Es ist winzig klein und vollständig implementiert in Applikationen, die überall in verschiedenen Bereichen auftauschen. Das eröffnet neue Möglichkeiten,
die wir mit dieser Technologie dem Markt zur Verfügung stellen“, erklärt Johannes Schaefer.

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